Einladungen Hochzeit

von Juliane Böcke

Das Herzstück der Papeterie einer Hochzeit ist in meinen Augen die Einladung. Sie wird mit Liebe gestaltet und macht diesen besonderen Tag noch spezieller. Die Einladung bündelt alle wichtigen Informationen für diesen einen Tag.  Wir wollten auch diese Karte einheitlich gestalten und an die Save the Date Karte anpassen. Unser „rustikales“ Motto, in Anbetracht an die Location, sollte sich stets wiederfinden.  In diesem Beitrag möchte ich euch gerne zeigen, wie wir unsere Einladung gestaltet haben und worauf es zu achten gilt.
Wie schon bei den Save the Date Karten haben wir auch diesmal den gleichen Online-Anbieter www.sendmoments.de genutzt (unbezahlte Werbung). Wir waren sehr zufrieden mit der Qualität und Leistung.


Zeitpunkt

Wann sollten Einladungen verschickt werden? Üblicherweise sind 3 Monate vorher durchaus denkbar. Über was ihr euch auch Gedanken machen solltet ist das Datum der Rückmeldung eurer Gäste. Je nach Größe und Planung ist eine zeitnahe Antwort relevant. Denn ehrlich gesagt könnt ihr erst dann richtig weiterplanen. Ich möchte schließlich keine Tischkarten beschriften, wenn dann einige nicht kommen. Oder aber das Budget für’s Essen durchplanen, wenn 10 Leute weniger auf der Liste stehen. Eine Hochzeitsfeier steht und fällt mit den Gästen. Die Sitzordnung, die Anzahl der Gastgeschenke, jegliche weitere Planung ist davon abhängig. Keiner möchte unnötig Geld für Deko ausgeben oder am Ende auf den Kosten für zu viel Essen sitzen bleiben.
Wir geben unseren Gästen ca. 2 Monate Zeit und erwarten bis 8 Wochen vorher eine Rückmeldung. Klar, spontane Ausfälle oder sonstige Situationen lassen sich nie im Vorfeld berücksichtigen.


Inhalt

Im Vorfeld sollte der Text klar formuliert werden. Ihr wollt eure Gäste ja nicht mit Romanen abschrecken. Stattdessen sollten die wichtigsten Details zu Ort und Uhrzeit schnell ersichtlich werden. Eine klassische Anrede an die Hochzeitsgäste ist beinahe Pflicht und kann in diversen Variationen erfolgen.  Nach dem ihr das Datum und die Uhrzeit genannt habt, ist für die Gäste wichtig wie es weiter geht. Für Personen von außerhalb sind zudem natürlich genaue Adressen der Örtlichkeiten empfehlenswert. Bei der Formulierung der Zeilen ist jedem viel Spielraum gelassen. Manch einer reimt gerne oder möchte es witzig formulieren, andere lassen es lieber schlicht und klassisch.  Auf der Rückseite sollten dann die Kontaktdaten der Eheleute notiert sein. Immerhin kann es sein, dass Rückfragen auftreten oder aber viele Antwortkarten zu den Einladungen legen und somit zurückschicken.

Wir werden bei unserer Einladung noch einen separaten Zettel mit hineinlegen. Auf diesem stehen die Kontaktdaten der Trauzeugen für eventuelle Rückfragen. Zusätzlich findet dort jeder noch einige Details zum Ablauf der Hochzeit. Auch Übernachtungsmöglichkeiten können an dieser Stelle aufgelistet werden. Ich finde es schöner solche Information getrennt von der eigentlichen Einladung zu vermerken.


Stil

Wie eingangs schon erwähnt, haben wir unsere Karten wieder online gestaltet. Wir haben uns für das Modell „Liebesknoten“ entschieden. Die Papeterie soll einheitlich aussehen und zur Location passen. Da wir in einer alten Scheune feiern werden, bietet sich der rustikale Look durchaus an. Leichte Schieferoptik, graue Hintergründe und zarte Schriften in weiß und rosé runden das Ganze ab. Wir haben uns für eine Steckvariante entschieden. Die klassischen Einladungen zum Aufklappen wollten wir nicht. Durch die Einsteckkarte konnten wir sowohl das Äußere als auch das Innere nach unseren Wünschen gestalten. Gleichzeitig finde ich steigt die Spannung, wenn man die eigentliche Einladung herauszieht 🙂 Mittels einem Juteband wird die Hochzeitseinladung gebunden und nett verziert. Hier gibt es auch weitere Auswahloptionen, wie feine Seidenbänder oder geringelte Kordelbänder.
Die ersten Impressionen konnten wir uns wieder dank einer kostenlosen Musterkarte einholen. Schließlich macht man sowas nicht tagtäglich und vor allem wenn man vom Standard abweicht, wollten wir uns überzeugen.


gut zu wissen

Eine kostenlose Musterkarte sollte definitiv die erste Wahl sein. Da es online so viele Designmöglichkeiten gibt, geht lieber auf Nummer sicher. Beim Anbieter sendmoments bekommt ihr immer das volle Programm zugeschickt, obwohl es nur ein Muster ist. So konnten wir uns überzeugen, welches Band wir gerne nehmen würden. Vor allem sehen die Karten live doch ganz anders aus als am Bildschirm.

Weiterer Pluspunkt: der Entwurf wird online gespeichert. Wenn die Musterkarte euren Vorstellungen entspricht, müsst ihr im Bestellvorgang lediglich die Anzahl der Karten ergänzen.
Mit Staffelpreise ist auch hier zu sparen. Wir haben insgesamt 35 Karten gekauft und pro Karte 3,97€ bezahlt. Umschläge haben wir nicht mitbestellt. Stattdessen schauen wir im Großhandel für Bürobedarf nach passenden Umschlägen.


Beim Bestellen könnt ihr – sofern vorhanden – gerne einen Gutschein einlösen. Ich bekomme regelmäßig vom Anbieter 20% Gutscheine, welche keine Gültigkeit haben, sondern einfach bei der nächsten Bestellung eingelöst werden können. Das lohnt sich durchaus bei der Menge. Und selbst andere Dekorationen oder Papierprodukte hat die Firma im Angebot. Die Versandkosten von 4,90€ fallen jedoch immer an.

Ihr solltet euch auch überlegen, welche Zusatzinfos noch hilfreich wären. Diese können ebenfalls mit in die Einladung oder den Umschlag eingelegt werden. Abschließend noch mal all eure Daten auf Richtigkeit und Rechtschreibung prüfen und ab damit.


Während wir auf die Rückmeldungen warten, geht die Arbeit weiter.  Die Dekoration für die Location muss weiterhin durchdacht sein, einige Bestellungen sind noch offen und gebastelt wird auch noch. Wie findet ihr unsere Einladung? Welcher Stil gefällt euch persönlich am Besten? Ich freu mich auf euer Feedback.

Bis dahin, seid lieb gegrüßt

Eure Julez

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