Nordamerika

von Juliane Böcke

Unseren diesjährigen Urlaub verbrachten wir an der Ostküste der USA und in Kanada. Besonderheit bei dieser Reise- es war eine Kreuzfahrt mit TUI Cruise (Mein Schiff 6). In den 12 Tagen haben wir 5 Städte besichtigt, mehrere Bundesstaaten bereist und 2 verschiedene Zeitzonen erlebt. Um es für euch etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich die Stops nachfolgend einzeln beschrieben. Nehmt euch die Zeit, denn es sind ein paar Highlights dabei 😉 Viel Spaß!


Anreise

Nach ca. 9 stündigen Flug mit United Airlines von München nach Newark (New Jersey) wurden wir via Shuttle zum Cruise Terminal gebracht. Aufgrund der Größe der Schiffe liegen diese natürlich nicht direkt in New York, sondern in  in Bayonne (New Jersey) an. Nach erster Passkontrolle im Terminal wurden wir liebevoll von Mitarbeitern empfangen, um den Check-In durchzugehen. Während unsere Koffer im Laufe des Nachmittags auf die Kabinen gebracht wurden, konnten wir uns einen ersten Eindruck von den Dimensionen des Schiffes machen.
Es war meine erste Kreuzfahrt und umso größer war die Aufregung, wie es sich anfühlte bei Seetagen oder Wellengang zu schlafen oder an Board zu laufen. Dieses schwimmende „Hotel“ bietet alles was man sich nur denken und wünschen kann.
Ihr wollt mehr über Kreuzfahrt Reisen erfahren? Dann schaut bei dem entsprechenden Post vorbei (» Blogpost).


1. Stop New York

Das Highlight zu Beginn und Ende der Reise ist New York City. Die Metropole hat auf kleinstem Raum so viel so bieten, wie kaum eine andere City. Um die Zeit im Big Apple möglichst sinnvoll zu nutzen, haben wir in Deutschland die Tage geplant. Ebenfalls empfiehlt es sich e-Voucher für Sehenswürdigkeiten oder sog. City Pässe von daheim zu buchen. Die Anreise vom Schiff in die Innenstadt ist etwas umständlich, aber machbar. Wenn ihr hierzu Fragen habt, schreibt mich gerne an.
Um einen ersten Einblick zu bekommen, empfiehlt sich eine Hop-On Hop-Off Bustour. Wir sind durch die Viertel gefahren, vorbei an einigen Highlights, konnten Ausschau halten nach unseren nächsten Stops und vom Oberdeck coole Fotos schießen. Zusätzlich bekommt man etwas zur Geschichte der Stadt und des Landes via Guide mitgeteilt.

Wir haben neben dem Rockefeller Center, das Empire State Building besucht, waren im Central Park, haben auf dem Times Square nen Foto- und Shopping Stop eingelegt und flanierten über die 5th Ave sowie den Broadway. Ein kurzer Halt am 9/11 Memorial war ebenfalls Pflicht.  Hier und da wurde ein typisch amerikanischer Snack an der Straße eingenommen und so manches einheimische Modelabel besucht. Die Stadt, die niemals schläft, in der die Taxifarbe gelb überwiegt, es viele Straßenkünstler gibt und der Verkehr eine reine Zumutung ist. Man sieht Menschen unterschiedlicher Herkunft, die alle ein Smartphone oder To-Go Becher in der Hand halten und zudem ziemlich beschäftigt wirken. Diese Hektik lässt sich schnell auf einen selber übertragen.

New York City ist einfach atemberaubend und faszinierend. Wenn auch teuer und stressig, so ist es definitiv ein Besuch wert. Mit etwas gezielter Planung kann der Aufenthalt maximal genutzt werden und es bleibt noch Zeit zum Shoppen und Staunen. Dennoch weiß ich, dass wir in den Tagen nur einen Bruchteil gesehen und wahrgenommen haben. Wer weiß, vielleicht kommen wir irgendwann mal wieder und dann nur für einen Städtetrip.


2. Stop Boston

Willkommen in Massachusetts. Die Hauptstadt Boston hat neben Ihren historischen Sehenswürdigkeiten, weltbekannte Universitäten sowie eine wunderschöne Landschaft zu bieten. Wir buchten eine geführte Tour zur Harvard University und besuchten die Hochschulstadt Cambridge sowie das bekannte Massachusetts Institute of Technology (MIT). Wir erkundeten das Campusgelände, die Bibliothek, welche alte Stücke von Shakespeare beherbergt und erhielten ein Gefühl für das dortige Unileben. Die Vorlesungen selber durften wir nicht besuchen.

Am Nachmittag haben wir eine geführte Stadtrundfahrt zu Bus und Boot gebucht. Wir sahen Hotspots wie den Quincy Market, den Boston Common, die Faneuil Hall und erhielten einen Einblick in das historisch geprägte Wohnbild. Boston ist eine sehr schöne Stadt, umringt von Grünanlagen inmitten der Sehenswürdigkeiten und einem schönen Stadtzentrum. Vom Schiff aus war es gut mit Bus oder Taxi zu erreichen. Eine gemütliche Einkaufspassage inkl. Markt lädt zum Bummeln ein. Durch die Bootstour haben wir zusätzlich die Möglichkeit bekommen die Skyline zu erhaschen. Das Wetter an der Küste kann schon mal schnell ungemütlich werden. Somit sollten die Ausflüge und Vorhaben etwas daran angepasst werden.

In Boston ist es kein Problem den Tag mit Aktivitäten zu füllen. Wir hätten glatt mehr machen wollen, wenn die Zeit gereicht hätte. Bei der Planung beachten, dass der Verkehr sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, vor allem in Richtung Touripunkte.


3. Stop Portland

Die größte Stadt des Bundesstaates Maines war unser nächstes Ziel. Bekannt ist die maritime Perle der Ostküste für Ihre lange Hafentradition mit ihren rotgeziegelten Lagerhäusern, viktorianischen Bauten sowie schmal gepflasterten Gassen. Mittlerweile zählt die Stadt zu einer sehr modernen, bunten und kulturreichen Region in Neuengland. Auf der heutigen To-Do Liste stand auf jeden Fall der Verzehr der Delikatesse Maine-Lobster.

Den heutigen Tag nutzten wir auf eigene Faust und erkundeten die fußläufig erreichbare Innenstadt. Direkt am Hafen findet man öffentliche Verkehrsmittel, einige Marktstände sowie Touristeninformationen vor. Bei strahlendem Sonnenschein und einer kühlen Brise vom Meer machten wir uns auf den Weg. Vorbei am Old Port, das bekannteste Hafenviertel der Region, ins Zentrum zu einigen Kirchen und historischen Bauten, wie die Victoria Mansion. Nach einigen Fotostops, herrlichen Ausblicken über die Stadt in Richtung Hafen sowie mehrere Kilometer später, endete unser Tag mit einem obligatorischen Lobster Essen direkt am Hafen. Das Restaurant Porthole in 1.Reihe am Hafen ist wirklich mega lecker und absolut empfehlenswert. Riesige Portionen, nette Leute und direkten Blick auf die frisch gefangene Ware.

Portland ist eine kleine und überschaubare Stadt. Wer nicht gerade einen Ausflug zu den typischen Leuchttürmen von Maine bucht oder aber in das wenige Kilometer entfernte Freeport Outlet reist, hat einen entspannten Tag vor Ort.


Das war schon mein zusammengefasster Überblick über die Nordamerika Tour. Die Reise ging natürlich weiter Richtung Norden entlang der Ostküste. Die Details habe ich euch im nächsten Blogpost zusammengefasst. Lasst euch überraschen, was Kanada zu bieten hat und wie farbenfroh die Gegend im Herbst sein kann.
Wart ihr schon mal an der Ostküste der USA? Oder steht evtl. der nächste Trip bald bevor? Ich bin gespannt und freu mich von euch zu lesen.

Bis dahin, seid lieb gegrüßt

Eure Julez

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